Année 2010

1) procédure de vérification de l'adhésion

2) pour renouveller l'adhésion

Présentation

Die Französische Vereinigung für Soziologie (Association française de sociologie, AFS) wurde am 22. März 2002 durch eine Mitgliederversammlung gegründet, bei der in Paris etwa 250 Soziologinnen und Soziologen zusammenkamen. Sie löste die Französische Gesellschaft für Soziologie ab. Laut ihrer Statuten steht die AFS allen in Frankreich arbeitenden Soziologinnen und Soziologen unabhängig von ihrem beruflichen Status offen.

Zur Zeit gehören ihr mehr als 1300 Mitgliederinnen und Mitglieder an, die in etwa vierzig Thematischen Netzen vereinigt sind, wovon einige schon gut etabliert und andere noch im Aufbau begriffen sind. Etwa ein Viertel der Mitglieder sind Doktoranden/innen oder haben kürzlich den Doktortitel erworben.

Die Aktivitäten der Vereinigung werden durch einen zwanzigköpfigen Exekutivausschuss geleitet, der für vier Jahre gewählt wird.

Im Februar 2004 hat sie an der Université Paris 13 ihren ersten Kongress mit über tausend Teilnehmenden veranstaltet. Ihr zweiter Kongress fand vom 5. bis 9. September 2006 mit über 1400 Teilnehmenden statt.

Die AFS hat zum Ziel, den institutionellen Rahmen für die Organisation der Soziologinnen und Soziologen in Frankreich zu bilden. Ihre wichtigsten Instrumente waren bis jetzt außer den dezentralisierten Aktivitäten ihrer Forschungsnetze das aller zwei Wochen an die Mitglieder versandte Informationsblatt, die Website und die Online-Zeitschrift Socio-logos.

Die Vorsitzende und der Exekutivausschuss versuchen mit allen Mitteln, die ursprüngliche demokratische Begeisterung und die wissenschaftliche Qualität der Debatten beizubehalten und gleichzeitig Bürokratisierung zu verhindern.

Die Projekte der AFS für 2006-2008

-Sicherstellung einer kontinuierlichen Arbeit mit den Thematischen Netzen: Ausbau der Unterstützung und Sichtbarmachung

-Förderung der Verbreitung der Forschungsergebnisse über die Zeitschrift

-Förderung einer stärkeren Beteiligung an europäischen Forschungs- und Austauschprogrammen und Pflege der Beziehungen zu den anderen internationalen Organisationen

-Unterstützung der Entwicklung sowie der gesellschaftlichen und beruflichen Eingliederung der Doktorandinnen und Doktoranden

-Verstärkung der Beziehungen zu außeruniversitär und außerhalb des CNRS (französisches nationales wissenschaftliches Forschungszentrum) tätigen Soziologinnen und Soziologen

-Bemühung um die Gleichstellung von Frauen und Männern in der AFS

-Erstellung eines Ethik-Kodexes für die soziologische Profession